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Korridor X

ÖBB: Korridore verbinden

     
             
     
             
     
             
     
Fotos:
cpo (ÖBB)

 

"Die Fotos wurden uns von den ÖBB freundlicherweise für die Veröffentlichung auf unserer Homepage zur Verfügung gestellt!"

 

EM-SAT 120

Die Messverbindung für eine optimale Gleis-Istlage

Die Gleislagequalität des Fahrweges und die Schienenfahrzeuge sind Voraussetzung für den Fahrkomfort und die Fahrsicherheit. Die Instandhaltung, in besonderem die Instandsetzung (laufende Erhaltung) der Gleislage obliegt dem Infrastrukturbereich Fahrweg der ÖBB.

Die ständig steigenden Anforderungen im Bezug auf Fahrkomfort, Sicherheit und Verfügbarkeit der Gleise führen zu immer höheren Instandsetzungskosten. Daher wurde in diesem Bereich der Gleiserhaltung nach kostenreduzierenden Alternativen gesucht.

Die Automatisation der Gleis- und Weichenmessung ist einer der Möglichkeiten.

Im speziellem sind dies die Teilbereiche:

§       Gleisvormessungà Ermitteln der Korrekturwerte, d.h. Verschiebung für die Lagekorrektur und Hebewerte für die Höhenkorrektur, was immer eine Differenzbildung zwischen den Sollgeometriedaten aus der Gleisgeometriedatenbank und der tatsächlichen Gleislage vor Ort darstellt.

§       Gleisnachmessungà nach Umsetzung der Gleisbauarbeiten sind entsprechende Qualitätskontrollen erforderlich, was ebenfalls einen Soll-Istvergleich darstellt.

 

Gesucht wurde also ein Mess- System, welches die arbeits- und kostenintensive händische Gleisvor- und Nachmessung ersetzen und folgende Forderungen erfüllen sollte:

        • Hohe Wirtschaftlichkeit
        • Hohe Messgenauigkeit
        • Hohe Messleistung (mind. 1800 lfm/Std).
        • Richtungs- und Höhenvormessung in einem Arbeitsschritt
        • Direkte Einbindungsmöglichkeit in das Fahrweg Datenbanksystem im speziellen in die Gleisgeometriedatenbank (iGleis)
        • Entsprechen der betrieblichen Anforderungen wie z.B. selbstfahrend V = 120 km/h, erforderliche Sicherungssysteme

 

 

Villach (ÖBB): Der Korridor Nr. X als Bestandteil des Systems an Pan-Europäischen Hauptverkehrsachsen gewinnt nicht zuletzt durch die Erweiterung der Europäischen Union immer mehr an Bedeutung. Die Bahnen entlang dieser Verbindung, die von Salzburg über Villach, Ljubljana, Zagreb, Beograd nach Thessaloniki führt, schlossen sich bereits 1999 zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammen, um diesen bedeutenden Europäischen Schienenweg weiter zu attraktivieren. Die diesjährige Tagung der ARGE Korridor X findet im Europäischen Verkehrsknotenpunkt Villach statt.

 

Bündelung von Synergien in der Infrastruktur

„Das System Schiene von heute ist zwar besser als die alte Bahn von gestern, aber noch lange nicht gut genug für das „Neue System Schiene“ von morgen, so Walter Flöck, Geschäftsführer der ARGE Korridor X, „Wir sind Teil des gesamteuropäischen Eisenbahnnetzes, fördern, koordinieren, entwickeln und realisieren Innovations- und Integrationsprojekte“. In verschiedenen Projektarbeitsgruppern erarbeitet ein internationales Expertenteam Möglichkeiten für den Ausbau und für die bessere Nutzung der Schieneninfrastruktur als Basis für künftige Schienenverkehre. Unter Ausnützung gemeinsamer Ressourcen und den daraus entstehenden Synergieeffekten soll das gesamte Schienensystem für die Benützer (Eisenbahnverkehrsunternehmen) attraktiv gestaltet werden. Allein der Eisenbahnknoten Villach verfügt beispielsweise über rund 300 km an Gleisanlagen.

Güterverkehrsdrehscheibe Villach

Durch Kärnten führen zwei internationale Hauptverkehrsachsen (Tauern- und Pontebbana-Achse), die sich in Villach kreuzen. Genau im Schnittpunkt dieser beiden Linien ist der Großverschiebebahnhof Villach Süd als Drehscheibe für den nationalen und internationalen Güterverkehr mit einem täglichen Waggondurchsatz von über 2.500 Fahrzeugen situiert. Zusätzlich zum Großverschiebebahnhof betreiben die ÖBB auch das Combi Cargo Terminal (CCT), ebenfalls an diesem Standort. Das Güterumschlagszentrum Villach Süd als Basis für den Wagenladungs- sowie Kombinierten Ladungsverkehr (Rollende Landstraße, Containerumschlag) bewältigt mit einer Jahresleistung von über 5,1 Mio. Tonnen mehr als die Hälfte des Kärntner Schienengüterverkehrs.

 

 Fotos: Modelleisenbahn Kärnten, alle Rechte vorbehalten!
Pictures:
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